Freiheit ist niemals größer als der Mensch, der sie denkt

Verlangst du zu viel vom Leben?

Wie groß möchtest du dein Leben denken?

Vor kurzem suchte ich nach einem Song, der zu einer Familienfotogeschichte passen sollte.
Mir fiel die Sanftheit der Stimmern von Kings of Convenience ein und gab sie auf Spotify ein.
Dabei stieß ich auf:  “Freedom and its Owner”

“…. But freedom, freedom is never greater than its owner. (…) No view is wider than the eye.”

Den Kindern der Familie wollte ich große Träume wünschen und die Freiheit im Herzen, die sie brauchen, um für ihre Träume loszugehen.
Der Song passte also perfekt.
Nicht nur zu den Fotos.

Er passte auch zu einer Situation, die ich vor kurzem in einem Coaching hatte.
Eine wundervolle Frau Anfang 40 mit zwei tollen Kindern im Teenageralter, Haus, einem Mann, der sie auf Händen trägt. Und mit einer großen ungelebten Sehnsucht im Herzen.

Von dieser Sehnsucht erzählte sie mir mit einem Leuchten in den Augen. Sie handelte von einer Frau, die ihre Kreativität lebt, die wieder malt, die sich ganz selbsverständlich die Freiräume nimmt, die sie dafür braucht.
Eine Frau, die sich Zeit nur für sich schenkt – ohne schlechtes Gewissen.
Und dann kam dieser eine Satz, bei dem ihr Leuchten erlosch.
“Aber das geht nunmal nicht. So ist es halt, das Leben. Ich verlange zu viel.”
Wow! Was für eine Überzeugung.

But freedom, freedom is never greater than its owner. (…) No view is wider than the eye.”

“Ich erwarte zu viel vom Leben.”
Was passiert in dir, wenn du das hörst?: ⁠
Macht ganz schön eng, stimmt’s? ⁠

Hast du ihn dir auch schonmal gesagt?⁠

Tu das nie wieder! ⁠

Denke ihn auch nicht. ⁠
Damit lädst du dich selber zum Kleindenken ein. ⁠
Und Kleindenken ist das Gegenteil von Großträumen.
Es ist auch das Gegenteil von Selbstliebe. ⁠

Das rufe ich nicht nur dir zu. Sondern auch mir.
Denn: Nein, ich gehe auch nicht für alles los, was mir eigentlich (?!) wichtig ist.

Manchmal glaube ich auch, das nicht zu dürfen: so große Träume zu haben. Lieber ersticke ich sie gleich im Keim. Dann können sie gar nicht erst zu groß werden. Denke ich zumindest manchmal. Und glaube mir dabei selber nicht.

Manchmal fühle ich mich, als hätte ich es eben nicht verdient, dass ich meine große Sehnsucht lebe.
In solchen Momenten denke ich dann auch: “So ist es eben, das Leben.”

Das sind die Kleindenker-Momente. In ihnen kann ich mich wunderbar einrichten und in Selbstmitleid versinken. Da denke ich nicht nur klein; ich fühle mich auch so.

Viel lieber sind mir natürlich die Momente, in denen ich groß träume und auch schon den ersten Schritt gehe. Das sind die Momente, in denen ich spüre, wie viel Selbstwirksamkeit in mir ist und wie wenig ich ein Opfer der Umstände bin.

Ob ich mir selber die Erlaubnis gebe, oder nicht: Alles fängt in meinem Kopf an.
Wenn ich klein denke, kann mein Leben kein großes werden. Und umgekehrt:

Wenn ich groß denke und mir das auch glaube, kann mein Leben kein kleines werden.

Wir brauchen Menschen um uns herum, die uns in unserem großen Denken unterstützen. Menschen, die uns an unsere Träume erinnern, wenn wir sie vergessen.
Wir brauchen Freunde. Und manchmal auch ein liebevolles, inspirierendes Coaching, in dem gute Fragen uns auf unseren Weg zurückführen.

Wie ich meiner Klientin an der Stelle helfen konnte, den ersten Schritt für sich zu gehen?

Gemeinsam schauten wir, welcher Glaubenssatz hinter ihrer Überzeugung stand.
Dabei arbeiteten wir zum Beispiel mit diesen Fragen:

  • Woher kommt die Überzeugung, dass das Leben für mich eben so ist und dass ich mir meinen Traum nicht erfüllen kann?
  • Ist es wirklich meine Überzeugung?
  • Wo habe ich die aufgeschnappt?
  • Wann habe ich entschieden, dass sie für mich stimmt?
  • Welche Erlaubnis möchte ich mir geben, um freier denken zu können?

Wir müssen alte Überzeugungen ablegen, um auf unseren Weg zurückfinden zu können.

Auch du kannst dir diese Fragen stellen, wenn du gerade an einem Punkt bist, an dem es einfach nicht weitergeht für dich. Oder in die falsche Richtung.

Ich weiß, wie viel Energie und Selbst-Überzeugungsarbeit es kostet, sich eine Erlaubnis zu geben.

Wenn du schon eine Heldenreise bei mir gemacht hast, weißt du, dass jede Heldin, die ihrem Ruf folgt, irgendwann ein Opfer bringen muss. Häufig ist es eine alte Überzeugung, die wir dem Feuer übergeben, damit wir weitergehen können.


Mögest du eine große Freiheit in dir tragen.
Komm mit auf deine 
Heldinnenreise.
Deine Kathrin
#glücküberzweifel
#heldinnenreise

 

3 Comments

  1. Iris Horgas Januar 27, 2021 at 12:26 pm

    Wie schön, liebe Kathrin!
    Ich wünsche dir alles Liebe!
    Iris

    Reply
    1. Kathrin Februar 1, 2021 at 9:46 am

      Liebe Iris, wie schön, dass dich dieser kleine Text inspirieren konnte.
      Ich wünsche dir einen erfüllten Tag.
      Deine Kathrin

      Reply
  2. Pingback: Sinnfinden – Deine Heldinnenreise – KATHRIN STAHL – GLÜCK ÜBER ZWEIFEL

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