Mit allen Sinnen: Achtsamkeit

Hiersein. Im Jetzt SEIN. Wie geht das, wenn der Kopf voll ist?

Wie kannst du ganz zu dir und in diesen Moment kommen?

Kennst du das?

Du möchtest dir etwas Gutes tun und schenkst dir Zeit für einen Sapziergang.

Plötzlich merkst du, dass du gar nicht da bist. Deine Gedanken sind gewandert.
Ins Gestern, ins Morgen, ins Nachher oder Vorhin. Zu Dingen, die noch erledigt werden müssen – oder die du schon getan hast.

Wie geht es dir damit?
Wenn du losgegangen bist, um mal in Ruhe nachzudenken, wirst du dich wahrscheinlich gut aufgehoben fühlen in deinen Gedanken.

Vielleicht aber wolltest du eigentlich den “Kopf frei bekommen”.
Und schon ist er voller als zuvor.

Gerne würde ich behaupten, dass es mir früher auch manchmal so ging.
Die Wahrheit ist: gerade vor ein paar Tagen fand ich mich mit gesenktem Kopf grübelnd mitten im schönsten Herbstwald. Und das war nicht, was ich wollte, als ich losgegangen war.
Ich fing an, mich über mich zu ärgern.
“Mein Leben ist zu kostbar dafür, diesen Spaziergang ans Grübeln zu verschenken! Wie sinnlos!” Half mir das Ärgern? ….

Meine Liebeserklärung an mein Leben: Mit allen Sinnen HIER sein.

Aber etwas anderes half.
Ich erinnerte mich an etwas, was mir so richtig gut tut: In meine Sinne eintauchen.
Alles wahrnehmen, was um mich herum ist.
Die Schönheit um mich herum nicht nur sehen, sondern auch riechen und spüren.
Tut so gut.

Ein Spaziergang mit allen Sinnen: dazu möchte ich dich heute einladen.

Dieser achtsame Spaziergang funktioniert überall. Wenn du gerade nicht in die Natur kannst, mache ihn einfach vor deiner Haustür.

Bleibe einen Moment stehen. Schließe die Augen, wenn du möchtest.
Lausche. Ist es still um dich herum? Oder kannst du etwas hören? Versuche, verschiedene Geräusche wahrzunehmen.

Öffne die Augen und gehe langsam weiter. Setze bewusst einen Fuß vor den anderen. Was spürst du unter dir? Wie ist der Untergrund, auf dem du gehst? Ist er weich? Oder sind da vielleicht Steinchen? Äste? Asphalt?

Atme tief ein. Was kannst du riechen? Vielleicht Herbstlaub? Vielleicht aber auch den Duft aus der nächsten Bäckerei?
Manchmal schmeckt die Luft, die uns umgibt, auch nach etwas. Wie ist das gerade bei dir?

Was siehst du um dich herum? Suche dir drei Dinge, die dir besonders gut gefallen.

Spüre dem, was du gerade für dich getan hast, nach:
Wie fühlt es sich an, wenn du achtsam mit dem sein kannst, was dich umgibt?
Wie fühlst du dich in deiner Achtsamkeit?
Ist da vielleicht so ein kleiner Anflug von Selbstliebe?

Ich wünsche dir ein achtsames Erleben. Und eine große Portion Sebstliebe.

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Ich freue mich auf dich.

Deine Kathrin
#glücküberzweifel
#momentesucherin

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