Angst, Achtsamkeit und Frieden

Können wir etwas für den Frieden tun?
JA! Zum Beispiel, indem wir uns selber mit Achtsamkeit und Selbstliebe begegnen und gut für uns sorgen. ⁠

Deine Achtsamkeit und Selbstfürsorge sind wichtig für den Frieden

⁠Viele der Frauen, die gerade zu mir kommen, plagt ein Gefühl von Ohnmacht: Was können wir tun, in einer Welt, in der ein Krieg vor unserer Haustür tobt?
Wenn wir in dem Gefühl verharren, keinen Einfluss auf unser Leben zu haben, wird das zu emotionalem Stress führen und zu Angst. 

Darüber, wie wir mit Angst und Stress umgehen, mache ich mir gerade viele Gedanken. ⁠


Menschen, die Krieg erleben müssen, bleibt nichts mehr. Ich kann mir nicht vorstellen, wie groß und gefräßig Angst angesichts eines Krieges werden kann.
Ich kann mir nicht vorstellen, wie viel Leid Kinder jetzt erleben und wie es Eltern gehen muss, die ihre Kinder vor diesem Leid schützen möchten und es nicht können. 

Auch die Angst um die geliebten Tiere kann ich mir nicht vorstellen.
Vor kurzem las ich, dass Familien auf der Flucht ihre Haustiere mitbringen. Vögel, Meerschweinchen, Katzen, Hunde. So gibt es wenigstens etwas Vertrautes, Trostspendendes, dass in all der Ungewissheit ein wenig Halt geben kann. 

Ich fühle mit und helfe, wo ich es in meinem kleinen Bereich kann.
Wir dürfen und müssen uns jetzt  selber stärken. 

Gleichzeitig versuche ich, so gut es geht, bei mir zu bleiben.
Ich darf mich selber stärken.

Ich zähle mir meine eigenen Sicherheiten auf. 
Meine Familie, meine Tiere: Lottchen, James und, natürlich: Hogaza.
Meine erfüllende Arbeit als Coach und Fotografin. Die Sonne auf meiner Haut. Stilleoasen im Alltag….
Genau das brauchen wir jetzt im Umgang mit der Angst: dass wir uns unsere eigene Angst erlauben. Und dass wir dabei die Sicherheit spüren, die wir genau jetzt haben. 

Was habe ich noch nicht gesehen?

Was ist noch wichtig im Umgang mit Stress und Angst?

Ich frage meine Tiere.
Lausche James lautem Schnurren und Lottes tiefem Atmen beim Schlafen.
Beide strahlen in diesem Moment so viel Erdung aus. 

Und ich “buche eine Privatstunde” für ein pferdegestütztes Coaching in Hamburg bei meinem Zauberpferd Hogaza.
Wie immer brauchte sie nur wenige Minuten meiner Zeit, um mich an etwas Wichtiges zu erinnern: ⁠

Was uns die Pferde über den Umgang mit Angst und Stress lehren:


1. Sorgen und Angst können wir nicht im Kopf lösen. ⁠
2. Wir können uns gegenseitig co-regulieren.⁠
3. Unser Körper braucht Befreiung.⁠
4. Leben im Hier und Jetzt schützt vor Sorgen.


Und das kam so:
Letzte Woche sind wir in einen neuen Stall gezogen. ⁠
(Es war eine Entscheidung, mit der ich uns aus sehr viel Enge befreite. Aber das wäre jetzt eine andere Geschichte.)⁠

Für ein Pferd bedeutet solch ein Ortswechsel Stress. ⁠Sie müssen erst herausfinden, ob sie in der neuen Umgebung sicher sind. 

Als ich Hogaza zum ersten Mal auf ihre neue Koppel führte, war ihr ganzes System in Alarmbereitschaft. Natürlich. Alles war unbekannt. Angst KANN ja auch sinnvoll sein, wenn es etwas gibt, vor dem wir uns akut schützen müssen. ⁠
Als Flucht- und Beutetiere gilt das für Pferde umso mehr.
Sie müssen sich schützen, um rechtzeitig fliehen zu können.
Und sie müssen sich darauf verlassen können, dass das Leitpferd weiß, was es tut. 

Kurz ging Hogaza angespannt neben mir her. ⁠
Ich atmete sehr ruhig, konzentrierte mich auf meine Füße am Boden. ⁠ So versicherte ich ihr: Alles ist okay. Keine Gefahr in Sicht. 
In diese Energie konnte sie sich entspannen:

Plötzlich blieb sie stehen, legte sich auf den Boden und wälzte sich.
Stand auf, schüttelte sich. Noch ein paar wilde Bocksprünge.
Und der Stress hatte sich erledigt. ⁠

Keine Gefahr im Hier und Jetzt = keine Angst.

Tiere leben im Hier und Jetzt. Wenn akut keine Gefahr zu erkennen ist, müssen sie ihr System auch nicht mit Angst belasten. Dann können sie schütteln, wälzen, rennen und befreien so ihren Körper von Adrenalin. Was für eine wundervolle Art der Selbstliebe – und Gesundheitsvorsorge.

In uns Menschen entsteht Angst häufig dadurch, dass wir uns Gedanken machen, um Dinge, die in der Vergangenheit liegen oder in der Zukunft. Oder um Dinge, die wir nicht direkt beeinflussen können. 
Was würde sich für uns Menschen ändern, wenn es uns gelingen würde, uns immer wieder auf DIESEN MOMENT zu besinnen? 

Hier, in diesem Moment, bist du sicher.

Hier, in diesem Moment, bist du sicher.
Das weiß ich, denn sonst hättest du jetzt nicht die Möglichkeit diesen Post zu lesen.
Wie fühlt sich dieser Gedanke für dich an? Was ändert sich in deinem Körper, wenn du für diesen Moment den Boden unter deinen Füßen spürst und dabei deinen Atem sanft fließen lässt? 

Wir können uns an die Weisheit der Tiere halten:

  • uns aus unserem Kopf befreien
  • uns achtsam unserem Körper zuwenden
  • gut für uns sorgen
  • uns in eine Gemeinschaft begeben, in der wir uns geborgen fühlen
  • und alle Angst und allen Stress aus uns herausschütteln.⁠

⁠Danach kann wieder Ruhe ins uns einkehren.
So können wir wieder der Frieden sein, den wir uns für die Welt wünschen.⁠

Du möchtest dich deiner Angst achtsam zuwenden und gut für dich sorgen? Du sehnst dich nach Frieden in dir?

Pferde sind die Magier der Achtsamkeit. 
Sie und ich schenken dir bei einem Ein pferdegestützten Coaching in Hamburg einen wertungsfreien Raum, in dem du erfahren wirst, wie ein achtsames Leben in Selbstliebe und Selbstfürsorge für dich gelingt. ⁠

Deine Kathrin
#glücküberzweifel
#achtsamkeitlernen

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